7. Treffen 26.10.2022 Griechischer Salat und Baguette mit Kräuterbutter

7. Treffen 26.10.2022 Griechischer Salat und Baguette mit Kräuterbutter

27. Oktober 2022 Aus Von kstrathus

Nach all den opulenten Mahlzeiten der vergangenen Kochrunden kam der Vorschlag, einmal etwas Leichteres und Einfacheres zuzubereiten, wie gerufen. Ein griechischer Salat mit allem Drum und Dran, dazu Baguettes mit lecker Kräuterbutter! In meiner Erinnerung kam die Idee dazu von Helga Hermann; als wir uns aber ans Werk machten und der Umgebung klar wurde, welche Köstlichkeit wir heute wieder zauberten, reklamierte Küchenfee Carmen die Idee als ihre – da es keinen Widerspruch gab, ist es dann wohl so gewesen.

Küchenfee Carmen (weisser Kittel) genießt das nach ihrer Idee zubereitete Gericht

Jedenfalls konnten wir uns – so dachten wir – in aller Ruhe der Aufgabe annehmen, ein paar Zutaten kleinzuschnippeln, den Salat anzusetzen und dabei einen gemütlichen Vormittag zu haben. Es stellte sich dann aber heraus, dass die gewaltigen Zwiebelvorräte, die wir im Zuge der letzten Kochrunden angehäuft hatten, rätselhafterweise alle verschwunden waren, so dass ich erstmal zum. REWE rüberlaufen musste, um welche zu besorgen. Kaum zurückgekehrt, wurde ich von Chefkoch und -gourmet Werner Beyer mit der Frage konfrontiert, wo die Eier wären. Kleingeschnittene hartgekochte Eier gehören nämlich essentiell zu einem griechischen Salt, ansonsten kann man’s auch gleich lassen. Ich musste also erneut den Weg zum Supermarkt antreten. Immerhin standen die andern Zutaten bereit und die Truppe konnte schon mit der Zubereitung beginnen.

Interessant und mir neu war, dass auch die Zubereitung eines frischen Salates – wohl wegen der verwendeten Kräuter – durchaus seine eigene Geruchswirkung entfaltet. Immer wieder erschienen Kollegen in unserem Kochstudio, die schnupperten und ausrufen, wie lecker es riechen würde (und gleich fragten, ob sie auch etwas abkriegen könnten).

Schließlich hatten wir alles, inklusive hartgekochter Eier und Salat-Dressing, um kurz nach halb zwölf fertig, obwohl die Zubereitungszeit eigentlich maximal eine halbe Stunde beträgt. Beim Dressing – Olivenöl, Essig, Balsamico, Pfeffer, Oregano und Kräutersalz – zeigte sich erneut, dass wir mit Werner Beyer einen gestandenen Küchenprofi in unseren Reihen haben; einer, der die kleinen Tricks beherrscht, die küchenmäßige Erfahrung und Routine mit sich bringen: ich hatte zu viel Essig hineingerührt, was Gourmet Beyer sofort geschmacklich bemängelte und nach Kaffeemilch rief, um der Salatsauce die Essiglastigkeit zu nehmen.

Das funktionierte auch bestens und wir rührten das nun geschmacklich optimierte Dressing in die gewaltige Portion Salat in der riesigen Schüssel. Danach gaben wir der ganzen Sache noch 10 Minuten Zeit, um gut durchzuziehen und konnten pünktlich um kurz vor 12 Uhr unser Mittagessen starten.

Luftaufnahme unserer Menü-Tafel

Um es kurz zu machen: es war fantastisch und genau das Richtige an diesem extrem milden und sonnigen goldenen Oktobertag. Ein Essen, das an griechische Inseln, Urlaub und gute Zeiten erinnerte. „Wenn ich noch mal irgendwohin in Urlaub fahren könnte, dann wäre es Griechenland!“ stoßseufzte Herr Beyer, und wir konnten ihm nur zustimmen – auch diejenigen unter uns, die noch nie in Griechenland waren. Wir stießen mit gut gekühltem Retzina an und fühlten uns wie in Club-Ferien auf Serifos oder Santorin an einem Sommerabend.

Wer kann da widerstehen? Korrekt: KEINER.